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19 | 11 | 2017
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Begriff Definition
AcquisitionMerger & Acquisition, M&A: Sammelbegriff für Unternehmenstransaktionen, bei denen Unternehmen fusionieren oder im Wege des Unternehmenskaufs der Eigentümer wechseln.
 
Agio Aufgeld, Aufschlag. Differenz zwischen dem niedrigeren Nennwert und dem höheren Ausgabepreis bzw. Kurswert eines Wertpapiers oder einer Unternehmensbeteiligung. Bei Aktien und Unternehmensbeteiligungen ist vor allem bei Kapitalerhöhungen eine Ausgabe mit meist erheblichem Agio üblich, insbesondere um hiermit stille Reserven auszugleichen. Das Agio muss bei der Renditeberechnung einbezogen werden.
 
Aktie Mit dem Erwerb einer Aktie wird der Aktionär Teilhaber eines Unternehmens. Die Aktionäre haften nur mit ihrer Einlage. Der Nennwert legt durch Multiplikation mit der Anzahl der ausgegebenen Aktien die prozentuale Höhe des Anteils am gezeichneten Grundkapital der Aktiengesellschaft fest im Gegensatz zum Kurswert, der den Verkaufswert der Aktie bezeichnet. Entsprechend ihrem Aktienanteil erhalten Aktionäre auf ihre Aktien einen Teil des Unternehmensgewinns in Form einer Dividende. Die Aktionäre können ihre Inhaberaktien ohne Zustimmung der Gesellschaft verkaufen; die Übertragung von Namensaktien ist hingegen an die Zustimmung der Gesellschaft gebunden.
 
Anleihe Form der Fremdkapitalbeschaffung durch Ausgabe von meist festverzinslichen Wertpapieren. Im Gegensatz zur Aktie, mit der man sich an einem Unternehmen beteiligt, verleiht der Anleger sein Geld, ohne dafür eine Teilhaberschaft zu erhalten (Gläubigerrecht). Die Anleihe wird zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Zeichnung aufgelegt und hat in der Regel eine mittel- bis langfristige Laufzeit. Anleihe ist die Sammelbezeichnung für festverzinsliche Schuldverschreibungen, bei denen sich der Schuldner verpflichtet, am Ende der Laufzeit den nominalen Wert der Anleihe zurückzuzahlen. Je geringer die Rendite der Anleihe, desto sicherer der Schuldner. Sie werden sowohl von der öffentlichen Hand (also von Bund, Ländern, Gemeinden und bundeseigenen Unternehmen) als auch von privaten Unternehmen (Industrieobligationen) zur Finanzierung von Investitionsvorhaben ausgegeben. Zinszahlungen erfolgen in der Regel einmal jährlich.
 
Asset Backed SecuritiesVerbriefte Forderungen. Ein Kreditderivat, dass durch die Umwandlung von in der Bilanz gebundenen Forderungen in handelbare Wertpapiere dem Unternehmen Liquidität zuführt.
 
BaFinBundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Zuständige Aufsichtsbehörde für den deutschen Finanzmarkt. Nimmt u.a. die Prüfung von Verkaufsprospekten vor und gestattet oder untersagt öffentliche Beteiligungsangebote.
 
Bankprodukte

z. B. Kredit oder Kontokorrent

 
Bankübliche Sicherheiten Bankübliche Sicherheiten sind z. B. Grundschulden, die Sicherungsübereignung von Maschinen, Bürgschaften (auch von Bürgschaftsbanken und Kreditgarantie-Gemeinschaften) sowie privates Vermögen
 
Basel II Basel II bedeutet für viele Unternehmen hohe Hürden zum Bankdarlehen. Es soll bei der Bewertung von Kreditrisiken die pauschale Betrachtung von Risiken durch eine differenzierte Analyse des einzelnen Kreditengagements ersetzt werden. Je nach individuellem Risiko sind die Kredite mit unterschiedlich hohem Eigenkapital der Bank zu unterlegen. Dies führt in der Konsequenz zu restriktiveren Kreditvergaben durch die Banken, höheren Forderungen nach Sicherheiten und unterschiedlchen Zinssätzen für die Kreditnehmer in Abhängigkeit von der Risikoeinstufung des Kreditnehmers.
 
BeteiligungsfondsGeschlossene Investitionsfonds mit festgelegter Laufzeit für die Bereitstellung von Risikokapital durch die Übernahme von Eigenkapitalanteilen.
 
BeteiligungsgesellschaftUnternehmen, deren Geschäftszweck darin besteht, sich gegen eine Vergütung befristet an anderen Unternehmen zu beteiligen.
 
Beteiligungsprüfung Als Beteiligungsprüfung wird die Bewertung von kapitalsuchenden Unternehmen durch Beteiligungsgesellschaften bezeichnet. Der Bewertungsprozeß erfolgt zunächst in Form einer Grobanalyse. Hierbei erfolgt die Bewertung des Unternehmens und seines Investitionsvorhabens regelmäßig anhand des Business Planes. Schafft das Unternehmen diese Hürde, schließt sich die Feinanalyse an. Dies ist eine detaillierte Bewertung sämtlicher Aspekte des Unternehmens, seiner Produkte, Märkte und Mitarbeiter. Verläuft die Beteiligungsprüfung positiv, erfolgt anschließend die Einigung über die Konditionen der Beteiligung.
 
BilanzanalyseDie Bilanzkennzahlen sind ein wichtiger Bestandteil zur Beurteilung der Finanzkraft eines Unternehmens.Verschiedene Positionen der Bilanz und GuV werden zueinander in ein prozentuales Verhältnis gesetzt
 
Börsengesetz Das BörsG regelt u. a. die Pflichten von Emittenten und die Zulassung von Wertpapieren zum Handel an der Börse.
 
Break-evenDie Umsatzerlöse decken die Gesamtkosten des Betriebs und oder des Produktes oder der Abteilung. Es wird weder Gewinn noch Verlust erwirtschaftet.
 
Bürgschaft Eine Erklärung Dritter, im Zweifel gegenüber einem Kreditgeber die Zahlung der Schuld zu übernehmen. Eine Bürgschaft kann auch von Kreditinstituten übernommen werden.
 
Business AngelVermögende Privatpersonen, die vielversprechende Geschäftsideen, oft auf Forschungen oder Erfindungen basierend, finanzieren. Im angloamerikanischen Raum verbreitet vorkommende Finanzierung.
 
Commercial PaperAuch CP. Kurzlaufende, abgezinste Schuldverschreibungen, die im Rahmen eines zeitlich nicht begrenzten Programms revolvierend mit einer Laufzeit von einem Tag bis 270 Tage begeben werden. Es erfolgen i.d.R. keine Zinszahlungen, sondern Zinsen und Provisionen werden im Diskontverfahren vom Emissionsbetrag abgezogen.
 
Deckungsbeitrag (DB)Differenz zwischen Nettoumsatz und direkt zurechenbaren Kosten. Je nach Rechnungszweck lassen sich z. B. Produkt-DB, Kunden-DB, Absatzgebiets-DB, etc.
 
DisagioProzentualer Abschlag vom Kreditbetrag bei der Auszahlung.
 
Due DiligenceDue Diligence bezeichnet die sorgfältige Analyse, Prüfung und Bewertung eines Objektes z.B. in Verbindung mit der Aufnahme neuer Gesellschafter, einem Unternehmensverkauf oder einer Kapitalerhöhung.
 
EffektivzinssatzGesamtpreis eines Kredits, setzt sich zusammen aus Nominalzinssatz und Nebenkosten, wird in Prozent pro Jahr (% p.a.) angegeben. Der Effektivzinssatz macht Angebote von verschiedenen Kreditinstituten vergleichbar.
 
EigenkapitalbeschaffungEin Finanzierungsmix im Rahmen des Mittelstandskapitals beinhaltet neben Fremdkapital zur Finanzierung weiteren Wachstums regelmäßig auch Maßnahmen zur Eigenkapitalbeschaffung. Die Eigenkapitalbeschaffung kann beispielsweise in durch eine eigene Genussschein-Emission oder über einen Mittelstandsfonds erfolgen.
 
EmissionAusgabe von Wertpapieren oder Unternehmensbeteiligungen durch ein Unternehmen, z. B. Aktien, Genussscheine, Anleihen, atypisch stille Beteiligungen, Kommanditbeteiligungen. Durch den Verkauf an Anleger erzielt das Unternehmen Erlöse, die je nach Art der Emission als Eigen- oder Fremdkapital zufließen.
 
EmissionshausEine Finanzinstitution, meist eine Bank, die Emissionen organisiert und in der Regel ganz oder teilweise fest oder in Kommission übernimmt, um die Wertpapiere danach an Ihre Kunden weiter zu veräussern.
 
Emissionskurs

Kurs, zu dem die Wertpapiere bzw. Unternehensbeteiligungen ausgegeben werden. Üblich ist ein Festpreis. Darüber hinaus hat sich bei der Einführung börsennotierter Emissionen das Bookbuilding-Verfahren zur Festlegung des Emissionskurses etabliert.

 
EmittentUnternehmen, das Wertpapiere oder Unternehmensbeteiligungen öffentlich anbietet.
 
EndfälligEndfällige Anleihen werden am Ende der Laufzeit in einem Betrag zurückgezahlt. Es sind während der Darlehenslaufzeit also nur die Zinsen und keine Tilgungsraten zu zahlen.
 
Entry StandardTeilbereich des Open Market (Freiverkehr) mit zusätzlichen Transparenzanforderungen bietet kleinen und mittelgroßen Unternehmen einen alternativen Kapitalmarktzugang und richtet sich an qualifizierte Anleger.
 
Equity StoryÜbersetzung der Unternehmensstrategie in die Sprache der Investoren, Analysten und Medien, primär bzgl. Wachstumsperspektiven, Ertragsentwicklung und Wettbewerbsposition.
 
FondsgenussscheinAnlage in einem Fonds in der Form eines Genussscheins. Je nach Art des Fonds kann dieser wiederum als Genussscheinfonds in Genussscheine anderer Unternehmen investieren. Für den Anleger die Möglichkeit, auch bei geringem Kapitaleinsatz eine Risikostreuung bei einem Investment in Genussscheine zu erzielen.
 
General StandardUnternehmen, deren Wertpapiere zum Regulierten Markt zugelassen werden, werden automatisch in den General Standard aufgenommen. Sie erfüllen die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Zulassungsfolgepflichten.
 
Genussschein-EmissionDient Banken und Unternehmen der Eigenkapitalbeschaffung. Die emittierten Genussscheine werden oft von Genussscheinfonds erworben.
 
GenussscheinfondsEin Genussscheinfonds investiert seine Finanzmittel regelmäßig in Genussscheine anderer Unternehmen. Durch dieses Genussschein-Portfolio erreicht der Fonds eine Risikostreuung gegenüber der Anlage in einem einzelnen Genussschein. Erfolgt das Investment in diesen Fonds ebenfalls in Form eines Genussscheines, spricht man von einem Fondsgenussschein.
 
Hauptversammlung (HV)Gesetzlich vorgeschriebenes Organ der AG und der KGaA. Die ordentliche Hauptversammlung findet jährlich statt. Auf ihr können die Aktionäre ihre Rechte durch Gegenanträge und Stimmrecht wahrnehmen. Abgestimmt wird regelmäßig über die Vorschläge zur Verwendung des Bilanzgewinns, zur Dividendenzahlung, Entlastung des Vorstands, Entlastung und Wahl der Aufsichtsratsmitglieder sowie des Abschlussprüfers.
 
InformationsmemorandumDient als Basis für den potenziellen Käufer, um das Unternehmen einschätzen zu können und operativen Handlungsbedarf zu identifizieren. Es enthält alle relevanten Informationen in professionell aufbereiteter Form, ohne Wettbewerbern sensitive Informationen zugänglich zu machen.
 
Junk BondsMüllanleihen, Bezeichnung für festverzinsliche Anleihen von Emittenten mit zweifelhafter Bonität. Es muss mit Ausfällen bei den laufenden Zinszahlungen und der Tilgung gerechnet werden.
 
KMU
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gemäß der Definition der Europäischen Union:
Um als kleines/mittleres Unternehmen (KMU) im Sinne der Europäischen Union zu gelten, muss ein Unternehmen folgende Kriterien erfüllen:
- es werden weniger als 250 Personen beschäftigt
- der Jahresumsatz erreicht höchstens 40 Mio. Euro
- oder die Bilanzsumme beträgt höchstens 27 Mio. Euro
- das Unternehmen steht nicht zu 25% oder mehr im Besitz von einem oder mehreren Unternehmen, welche die genannten Grenzen nicht einhalten.
 
Management-Buy-InÜbernahme eines Unternehmens durch externe Manager, die der Überzeugung sind, das Untenrehmen besser und effizienter führen und die Wirtschaftlichkeit verbessern zu können.
 
Management-Buy-OutÜbernahme eines Unternehmens durch den/die in dem Unternehmen tätigen Manager.
 
MergerMerger & Acquisition, M&A: Sammelbegriff für Unternehmenstransaktionen, bei denen Unternehmen fusionieren oder im Wege des Unternehmenskaufs der Eigentümer wechseln.
 
Mezzanine-KapitalFinanzierungsmittel, die die Finanzierungslücke zwischen Fremd- und Eigenkapital in der Kapitalstruktur insbesondere bei MBO / MBI füllen. In Deutschland gebräuchlich sind Nachrangkapital, partiarisches Darlehen, Gesellschafterdarlehen, Genussscheine, stille Beteiligungen
 
MittelstandsfondsFonds, der in mittelständische Unternehmen investiert. Das Investment kann beispielsweise in Form offener oder stiller Beteiligungen, aber auch in Form von Genussscheinen erfolgen (Genussscheinfonds)
 
MittelstandskapitalKurzbezeichnung für Finanzmittel, die speziell in mittelständische Unternehmen investiert werden.
 
NachfinanzierungEine nachträgliche Finanzierung bereits begonnener Investitionsvorhaben. Sollte unbedingt vermieden werden.
 
Open MarketAuch Freiverkehr genannt. Börsenreguliertes Marktsegment, in dem neben einigen deutschen Aktien überwiegend ausländische Aktien, Anleihen und Optionsscheine gehandelt werden.
 
PlatzierungUnterbringung von Wertpapieren und Unternehmensbeteiligungen am Kapitalmarkt durch Zeichnung von Anleger.
 
Prime StandardTeilbereich des Amtlichen Marktes und des Geregelten Marktes der Deutschen Börse für Unternehmen, die besonders hohe Transparenzstandards erfüllen.
 
Private EquityEigenkapital, das Unternehmen zur Entwicklung neuer Produkte oder Technologien, zur Stärkung der Kapitaldecke oder für Akquisitionen zur Verfügung gestellt wird. Es kann deshalb auch als Wachstumskapital für die späteren Unternehmensphasen bezeichnet werden.
 
Private PlacementUrsprünglich bezeichnet der Begriff Private Placement die Platzierung einer Emission bei Großinvestoren, wie institutionellen Anlegern oder Kapitalanlagegesellschaften. Heute wird unter einen Private Placement auch die außerbörsliche Platzierung einer Unternehmensbeteiligung beim privaten Anlegerpublikum verstanden (eigentl. Going Public).
 
ProspekthaftungSind in einem Prospekt, aufgrund dessen Wertpapiere börslich oder außerbörslich erworben werden, Angaben, welche für die Beurteilung der Beteiligung erheblich sind, unrichtig, so haften diejenigen, welche den Prospekt herausgegeben haben, wenn sie die Unrichtigkeit gekannt haben oder ohne grobes Verschulden hätten kennen müssen. Das gleiche gilt, wenn der Prospekt infolge der Fortlassung wesentlicher Tatsachen unvollständig ist. Die Ersatzpflicht ist ausgeschlossen, wenn der Besitzer der Beteiligung die Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit der Angaben des Prospekts bei dem Erwerb kannte.
 
RatingDie Einschätzung der Bonität des Schuldners. Mittels mathematisch statistischer Verfahren Berechnung der Ausfallwahrscheinlichkeiten. Schuldner mit besserer Ratingnote erhalten bessere Kapital-Konditionen (niedrigere Zinsen).
 
Regulierter MarktZulassungssegment der Börse mit besonders strengen Zulassungsvoraussetzungen und Folgepflichten für die Emittenten. Mit dem Regulierten Markt wurde im November 2007 die bisher bestehende Unterteilung der organisierten Zulassungssegmente in den Amtlichen und Geregelten Markt aufgehoben.
 
Seed-FinanzierungFinanzierung der Ausreifung und Umsetzung einer Idee in verwertbare Resultate, bis hin zum Prototyp.
 
Start-Up-FinanzierungGründungsfinanzierung. Finanzierung der Entwicklungsarbeiten bis hin zur Marktreife des Produkts.
 
Thesaurierung(griech.) thesauros = Schatz. Eine Thesaurierungspolitik betreiben Unternehmen, wenn sie von ihrem Jahresüberschuß einen Anteil den offenen Rücklagen zuweisen und entsprechend weniger an ihre Gesellschafter ausschütten (Selbstfinanzierung).
Thesaurierende Fonds sind Investmentfonds, die satzungsgemäß die erzielten Erträge nicht an die Anleger ausschütten, sondern dem Fondsvermögen zuschlagen. Die Wertsteigerung drückt sich dann allein in den Preisen der Fondsanteile aus. Obwohl diese Konstruktion dank einfacher Verwaltung Kostenvorteile bringt, haben thesaurierende Fonds in Deutschland bisher keinen nennenswerten Marktanteil errungen.
 
TransaktionsfinanzierungenFinanzierungen für Unternehmenskäufe, Buy-Outs etc.
 
TreuhänderDer Treuhänder ist eine natürliche oder juristische Person. Er verpflichtet sich schuldrechtlich gegenüber dem Anleger (= Treugeber), gemäß Treuhandvertrag über die ihm anvertrauten Anlagegelder zu verfügen. Der Treuhänder kann bei geschlossenen Fonds unterschiedliche Funktionen übernehmen, z. B. die Kontrolle über die ordnungsgemäße Verwendung der Anlegergelder oder die Begründung und Verwaltung der Beteiligung. Der Treuhandvertrag ist regelmäßig im Beteiligungsprospekt abgedruckt. Der Treuhänder kann zugleich als Treuhandkommanditist fungieren. In diesem Fall wird er an Stelle des Anlegers in das Handelsregister eingetragen. Für den Anleger bietet sich der Vorteil einer Beteiligung, ohne nach außen in Erscheinung zu treten.
 
Vendor LoanEin Teil des Kaufpreises wird über Verkäufer-Darlehen (Vendor Loans) dargestellt.
 
Venture Capital FondsFonds, aus dem das Kapital für die Investments bereitgestellt wird. Investoren des Fonds sind sowohl institutionelle Anleger (Kreditinstitute, Versicherungen, Staat, Pensionsfonds) als auch Privatpersonen.
 
Verbundene UnternehmenDazu zählen alle Unternehmen, an denen ein anderes Unternehmen mit mehr als 50% beteiligt ist. Als Gruppenumsatz wird der konsolidierte Umsatz aller verbundenen Unternehmen bezeichnet. Die Innenumsätze beteiligter Unternehmen zählen nicht mit.
 
VerkaufsprospektEin Verkaufsprospekt enthält alle wesentlichen Informationen über das Wertpapier, den Emittenten, die Unternehmensstruktur, die Finanzlage, die Geschäftstätigkeit und alle an der Emission beteiligten Organe und Gesellschaften, die die Entscheidung des Anlegers zu beeinflussen geeignet sind. Verantwortlich und haftbar (Prospekthaftung) für die Richtigkeit des Inhalts sind der Emittent und das Emissionskonsortium.
 
WachstumsfinanzierungenFinanzierungen von Investitionen, die für die Unternehmen eine besondere finanzielle Herausforderung darstellen und der erheblichen Erweiterung des Geschäftsbetriebs dienen, beispielsweise die Einführung neuer Produkte oder Produktlinien oder der Aufbau neuer Produktionsstätten.
 
Windfall ProfitsGewinne, die einem Unternehmen aufgrund einer allgemeinen Änderung der Marktlage, nicht aber aufgrund eigener Anstrengungen zufließen. Steigt zum Beispiel der Preis für einen Rohstoff aufgrund politischer oder konjunktureller Entwicklungen stark an, entstehen ihm Windfall Profits.
 
Yankee bondDollar-Anleihe, die ein nichtamerikanischer Schuldner auf dem amerikanischen Kapitalmarkt begibt.
 
YieldEnglisch: Rendite
 
ZinsbindungsfristZeit, in der sich der Zinssatz nicht verändert. Für Kredite, die nach Ablauf der Zinsbindungsfrist noch eine Restlaufzeit haben, wird ein neuer Zinssatz festgelegt, der sich am dann aktuellen Kapitalmarktniveau orientiert.
 
ZweitmarktDie Anlage in einem geschlossenen Fonds ist eine langfristige Anlage. Die Fungibilität der Anteile ist zwar grundsätzlich gegeben, in Praxis jedoch stark eingeschränkt. Soweit ein institutionalisierter Zweitmarkt für die Veräußerung der gezeichneten Fondsanteile fehlt, muss der Anleger selbst einen Käufer suchen.
 


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